Horizons Voice: Detlef Arnold | Zwischen KI und Klischees - warum 50plus eine Zukunftsfrage für Unternehmen ist
Shownotes
In dieser Folge spricht Kristina Schmücker mit Detlef Arnold, dem Gründer von G50Unleashed, über eine der drängendsten Zukunftsfragen für Unternehmen: das enorme Potenzial der Generation 50+ im Kontext von KI und digitalem Wandel. Gemeinsam räumen wir mit Altersklischees auf und beleuchten, warum Erfahrungswissen, Urteilskraft und Lernbereitschaft gerade jetzt die entscheidenden Faktoren für nachhaltigen Unternehmenserfolg sind.
Er teilt, warum wir uns den Luxus nicht mehr leisten können, die Generation 50+ als Auslaufmodell zu betrachten, und wie Unternehmen von einer neuen Potenzial- statt Defizitlogik profitieren. Erfahre, wie die Verbindung von technologischer Bedienkompetenz und gelebter Urteilskompetenz zum Erfolgsfaktor wird und warum die Zukunft den Lernenden gehört, nicht nur den Jungen oder Alten. Jetzt reinhören und Perspektiven wechseln!
Die Aufzeichnung des Horizons Online-Meetups findet ihr auf unserem YouTube-Kanal: https://youtu.be/ylclOJmDh_g
Der Horizons Podcast erscheint aktuell wöchentlich auf Youtube, Apple, Spotify und Deezer. Links zu allen Audio-, Video- und sozialen Plattformen findet ihr hier: https://horizons-heise.de/podcast
Weitere spannende Links: https://www.g50unleashed.de/
Gemeinsam gestalten wir digitalen Wandel!
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu unserem zwölften Online-Needup im Rahmen der Horizons-Beheiseeventreihe.
00:00:12: Damit ist das auch das letzte vor der großen Konferenz, die am achtem September in und um das Alter Rathaus in Hannover's Altstadt stattfindet.
00:00:20: Heute kommen wir zusammen über die Genfifty Plus zu sprechen.
00:00:24: Warum jetzt im Rahmen von digitalen Wandel?
00:00:26: Weil wie im KI-Zeitalter noch viel mehr auf Urteilsverlögen und Wissensvalidierung angewiesen sind.
00:00:32: Ich hab mir heute einen Experten eingeladen Detlef Arnold, das ist der Gründer von Genfifty Unleashed.
00:00:40: Wir sprechen darüber, warum die Genfyfti Plus im digitalen Wandel und im KI-Zeitalter kein Ramthema mehr sein darf sondern vielmehr eine strategische Zukunftsfrage für Unternehmen ist.
00:00:50: Wir blicken gemeinsam auf Altersklischees den Wert von Erfahrungswissen, dem drohenden Wissensverlust durch den Weggang dieser Altersgruppe und die Bedeutung von Urteilskraft in einer zunehmend KI gestützten Arbeitswelt.
00:01:03: Und denkt daran Noch mehr solcher spannenden Themen gibt's auch auf der Konferenz am achten September.
00:01:09: Sichert euch jetzt euer Ticket für die große Konferenz!
00:01:13: Großen Dank auch an Digital Mindset, die dieses Meetup hier sponsort.
00:01:17: und jetzt geht es schon in die Folge.
00:01:20: viel Spaß beim Reinhören oder Rheinschauen.
00:01:22: wir starten direkt ins Gespräch.
00:01:23: ich habe
00:01:24: Detlef Arnold heute mit dabei und Detleff ist Founder von G-Fifty unleashed Wenn ich es mal so englisch aussprechen möchte.
00:01:36: und Detlef, Ich bin super gespannt.
00:01:39: Und ich weiß jetzt ein bisschen was du machst aber vielleicht kannst das für die Teilnehmenden hier nochmal ein bisschen deutlicher erklären.
00:01:44: Was ist denn G-Fifty anliest?
00:01:47: Wer bist du?
00:01:47: Was machst du?
00:01:48: Hau mal raus!
00:01:51: Genau erstmal vielen Dank Kristina für die Einladungen.
00:01:53: Vielen dank dass ihr euch alle habt heute die Zeit genommen für diese spannende interessante Thema.
00:01:57: Ja wer bin ich was mache ich und wie mache ich das?
00:02:01: Es war mein fünftigste Geburtstag, das war vor zwei Jahren, der September.
00:02:07: Da habe ich mich mit meiner Frau Clara auf Kossika in einem Strandrestaurant zusammengesetzt.
00:02:15: Wunderbare Abend!
00:02:16: Leichter Rosé, leckeres Essen, kitschiger Sonnenuntergang.
00:02:21: und dann sagt sie zu mir, du nächstes halbes Jahr sechzig.
00:02:23: wir wissen diesen ganz besonderen Tag den Feiern.
00:02:27: meine Tochter Jürgen hat angerufen Mir zu meinem Geburtstag katholieren hat gesagt, alles Gute zum Geburtstag, Opa.
00:02:36: Was total lieb gemeint war, hat bei mir totale existenzielle Berufs- und Sync-Krise ausgelöst.
00:02:41: Ich war in den letzten dreißig Jahren Geschäftsführer der größten Werbeagenturen in Deutschland um mich herum.
00:02:46: immer junge Leute.
00:02:48: Jeden Thema steht Meigenverjüngung, Zielgruppenverjöhung und Mitarbeiterverjöngungen.
00:02:53: Wir waren immer auf der Jagd nach den jungen Talenten und da braucht ich mich eigentlich überhaupt mit Sechzig.
00:03:00: Für wen bin ich relevant?
00:03:01: Was kann ich beitragen?
00:03:02: Für wen habe ich ihn wert?
00:03:04: Da habe ich mich das erste Mal mit der Altersgehörte in fünfzig Bus beschäftigt und hab dann festgestellt, wow also jeder Zweite Bundesbürger ist bald fünfzig Jahre alt, es ist der wachsende Althausgehörter.
00:03:16: Die ist wirtschaftlich stabil, die hat viele Kompetenzen und Fähigkeiten und keiner kümmert sich darum.
00:03:22: Und habe gesagt wie geil ist das denn?
00:03:24: Da muss ich doch irgendwie eine Geschäftsidee draus entwickeln.
00:03:27: Dann hab' ich G-Fifty Anneliege gegründet.
00:03:30: Wir sind eine Margueteam und Margenberatung, die Unternehmen berät, wie sie auf der einen Seite Mitarbeitenden... altersgehorter Fünfzig-Bus mitarbeiten, wenn es für sich gewinnen und entwickeln kann.
00:03:42: Und gleichzeitig aber auch wie kann sie das als Kundenpotenzial für sich entwickeln?
00:03:46: Und darum geht es – wir können Unternehmen in Menschen ab fünfzig für sich entweder als Mitarbeitenden oder als Kundengewinnen haben.
00:03:55: dann meinen Vertrag auslaufen lassen und habe dann zum ersten Juli zwei tausendundundfünfundzwanzig dann Chefifty anglischt gegründet.
00:04:05: Das ist eine super spannende Vita, die du mitbringst und vor allem so wichtig.
00:04:11: Weil wir heute gezielt für eine Tech-Konferenz digitaler Wandel das ist das was Verizon's irgendwo ausmacht.
00:04:19: und warum habe ich jetzt Detlef hier eingeladen?
00:04:22: ja?
00:04:22: Warum haben?
00:04:23: gucken wir nochmal auf genau diese Zielgruppe denn Du im Gespräch haben herausgefunden Unternehmen übersehen häufig was wir sehr pauschal betrachten, ja?
00:04:35: Ab fünfzig plus geht es so ein bisschen... Wir schauen schon mal.
00:04:38: Es geht zu dem Ende der Karriere.
00:04:40: Wir gucken auch meinen Vater beispielsweise.
00:04:43: Gibt dieses Jahr eine Rente, dreiundsechzig Jahre alt.
00:04:47: Das ist das, was wir gelernt haben, was dann so passiert.
00:04:51: Die Frage ist, wenn wir das weiterhin so betrachten und mit einer Zielgruppe von fünfzig Plus gefühlt als eher ignorieren oder als einen Auslaufmodell betrachten.
00:05:03: Und ich bin jetzt ein bisschen provokanter in meiner Aussage, die Frage ist ja können wir uns das leisten?
00:05:09: In einer Zeit in der KI und der Fachkräftemangel, in der das Thema Wissensicherung – das haben wir gerade schon gelernt auch im Chat – all diese Begrifflichkeiten auf viel mit Wissen zu tun, viel mit Transferleistung zu tun wenn nicht alle diese Begriffe mal reinpacken dass das ordentlich Druck erzeugt, also nicht nur bei dir Detlef persönlich sondern auch in den Unternehmen.
00:05:32: Und die Frage ist, die wir jetzt uns mitgebracht haben für heute was passiert denn wenn wir das ignorieren dieses Potenzial, was auch da drin
00:05:41: steckt?
00:05:42: Ich habe da direkt mal eine Frage mitgebracht.
00:05:46: Du hast jetzt G-Fifty an dich gegründet.
00:05:49: Wir haben in dem Titel auch groß nochmal drinnen stehen Fünfzig plus, ob das nicht eher die Zukunftsfrage ist mit der wir uns beschäftigen wollen.
00:05:59: Sinngemäß haben wir heute vielleicht auch eher eine Fixierung auf Gen Z und Jünger also wir könnten es auch Jugendfixierungen nennen.
00:06:09: Was warum glaubst du?
00:06:10: Ist das aus deiner Sicht eher ne Schieflage auf der wir hier gerade befinden.
00:06:17: Also etwas provokant formuliert, aber im Kern sehr plakativ ist eben die Jugend fixierung.
00:06:22: Ist so der Verbrennemotor vom Employer Branding und von Marketing.
00:06:26: das hat über Jahrzehnte hinweg perfekt funktioniert.
00:06:30: Das kennt man das ist gelernt Aber dass wird in der Zukunft nicht mehr ausreichend.
00:06:34: ich habe gerade Gestern noch eine Pressemitteilung von Statista bekommen, wo drin steht, dass der Anteil der jungen Menschen in Deutschland bleibt auf historisch-widrigem Niveau.
00:06:44: Also nur noch zehn Prozent der Bevölkerungsanteilen ist zwischen fünfzehn und vierundzwanzig Jahre, das sind sieben, neun Millionen Menschen die in den nächsten Jahren überhaupt in den Arbeitsmarkt dann herein wachsen.
00:06:58: Gleichzeitig wissen wir, in der Altersgehorte zwischen, ich nenne jetzt mal zwischen fünfzig und fünfundsechzig oder fünfundvierzig bis fünfinvierzies haben wir etwa fünfunddreißig Prozent.
00:07:08: Das heißt, wir sehen jetzt schon statistisch dass es nicht mehr ausreichend das was wir an jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt kommen um den Herausforderung und den Themen die wir haben zu bewältigen.
00:07:21: Und gleichzeitig wissen das hat bestimmt auch jeder in seinem eigenen beruflichen Umfeld, dass fürs Thema Alter immer noch sehr viel mit Klischee beschäftigt ist.
00:07:31: Also Menschen von fünfzig sind nicht digital, die sind nicht Digital-Affin.
00:07:37: Die sind überhaupt nicht offen für Veränderungen.
00:07:40: Das sind überhaupt keine Landwege, die wollen die Dinge immer so machen wie sie sind.
00:07:46: Aus dem Grund heraus habe ich mich da tiefer damit beschäftigt und habe eine erste repräsentative Studie durchgeführt diesen Winter, wo wir die Altersgorde fünftig bis siebzig da befragt haben und eben festgestellt haben das achtzig Prozent der Befragten in diesem Klischee überhaupt nicht entsprechen.
00:08:03: Das sind offen, das sind veränderungsbereite wollen Neues entwickeln, die sind zukunftsorientiert, das ist eine Gestaltung.
00:08:09: dem möchten eben Dinge noch bewegen aber gleichzeitig immer dieses Klischeen dass eben dazu führt, dass man die im Unternehmen ignoriert nicht mehr weiterentwickelt und irgendwie auf Abstellungsgleichs dann entsprechend geführt oder dann dort irgendwo landen.
00:08:32: Jetzt sagst du es gibt viele Klischees und auch das ist was sich häufig so mitträgt in der Art und Weise auch zur Zusammenarbeit zu gestalten in den Unternehmen.
00:08:46: Ich höre jetzt gerade viel so gesellschaftlich auch lese viel darüber, dass es zwei ich sage mal gefährliche Erzählungen gleichzeitig gibt.
00:08:56: wenn wir über das eine Klischee sprechen was du grade schon beschrieben hast und das andere.
00:09:02: Das ist ja gar keine Praktikantinnen keine jungen Professionals mehr braucht weil KI macht den Job Ja So dann haben wir auf der einen Seite die Young Professionals, die nicht mehr in den Job reinkommen.
00:09:13: Und wir haben auf der anderen Seite diejenigen, die vielleicht nicht mehr als kompetent genug wahrgenommen werden, bestimmte Jobs noch ausführen zu können und auch vielleicht auch nicht zu wollen, dass Wille gar nicht mehr da ist.
00:09:28: Du hattest es gerade mit deiner Studie schon ein Stück weit widerlegt.
00:09:32: Warum glaubst du?
00:09:32: Ist das denn so riskant diese beiden Wege ... oder diese beiden Klischees so zu leben, oder so zu denken.
00:09:42: Ich glaube wir werden beide enden dann tatsächlich Potenziale abschneiden.
00:09:46: Einmal die potenziale Abschneidung der Menschen, die in der älteren Altersgehorte sind weil sie eben viel moderner, viel langfähiger sind als sie klischeehaft eben bisher dargestellt und behandelt werden auf dergleichen Art und Weise, wenn wir uns nicht mehr junge Menschen bei uns im Unternehmen für uns gewinnen können.
00:10:07: Dann verschänden wir da auch ein Potenzial überhaupt diese Fähigkeiten und Fertigkeiten in Kompetenzen die immer wichtiger werden tatsächlich aufzubauen.
00:10:15: also Wenn wir das eine nicht tun und das andere eben auch lassen dann bewegen wir uns vielleicht nicht jetzt direkt aber in den nächsten Jahren in einer sehr gefährlichen Situation Als Unternehmen.
00:10:33: Jetzt stelle ich mir die Frage, sagst gerade wir kommen in eine gefährliche Situation für Unternehmen?
00:10:39: Was heißt das konkret also wenn warum ist fünftig plus grade nicht nur auf dem demografischen wandel betrachtet und politisch gesellschaftlich Eine zukunftsfrage sondern auch eine strategische zukunft frage für unternehmen was es so gefährlich.
00:10:56: Also auf der einen Seite geht es immer darum, jetzt nochmal bei Jungen mitarbeiten.
00:11:00: Denn wir müssen ihnen ja auch die Möglichkeit geben, Erfahrungen und Kompetenzen dann wirklich, dass sie entstehen können.
00:11:07: Da habe ich als Unternehmen eine Verantwortung.
00:11:10: Ich hoffe meine Katze ist schwerhörig im Hintergrund.
00:11:14: Die kann sich selber nicht mehr hören – ich höre sie!
00:11:16: Ich hoffe ihr hört sie vielleicht nicht ganz so stark wie ich sie höre aber sie ist immer sehr prägnant und sehr präsent.
00:11:24: Und was wird denn zukünftig werden entscheiden?
00:11:28: Wir wissen ja, dass eben die Urteilskraft immer wichtiger wird.
00:11:32: KI – vorher früher war ja Information im Aufberein von Institutionen – war das knappe gut.
00:11:38: Heute wissen wir durch KI, dass es einen Riesenmöglichkeiten innerhalb vom kürzester Zeitgeld Informationen darzustellen.
00:11:46: und eben dir auch aufzubereiten.
00:11:47: Also was wird wichtiger, die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen?
00:11:51: Und die Entscheidung ist natürlich mit beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten dann verbunden um tatsächlich dann auch eine gute Entscheidung zu treffen.
00:11:59: Ich möchte gerne einen Punkt vielleicht gleich am Anfang machen.
00:12:04: woran ich auch nicht glaube is das Erfahrung alleine ausreicht.
00:12:07: also es geht mir jetzt nicht nur um die Romantisierung von Erfahrungen.
00:12:11: nur wer jetzt jemals dreißig Jahre einen Shop macht Tuchholzke hat man sehr treffen gesagt Erfahrung ganz nicht ist kein Wert.
00:12:17: Man kann auch eine Sache in fünf und zwanzig Jahre falsch machen.
00:12:20: also es kommt darauf an welche Kompetenzen, welche Fähigkeiten und Fertigkeit ich entwickelt habe und man ist eben weg von dieser Romantisierung hin zu etwas was eben tatsächlich mit Urteilskraft mit Verständnis wird zusammenhängig, die Fähigkeiten Folgen abzuschätzen.
00:12:38: Dass sich das ausgeprägt hat und dass es natürlich ein Zeitalter von KI eine der Schlüssel-Fähigkeiten ist, die Unternehmen benötigen um dieses frühe Knappelgutinformation heute dann eben auch tatsächlich Entscheidungen zu treffen, die dann eben Informationen überhaupt und Analyse wertvoller machen?
00:13:00: Wir haben im Chat schon viel davon gehört, Urteilsfähigkeit war mit dabei.
00:13:05: Die Fähigkeit Wissen zu validieren ... Wir kommen da gleich noch mal ein bisschen tiefer darauf zurück, Detlef.
00:13:13: Eine Frage habe ich, wenn wir gerade über so KI-Nutzung sprechen, wie nutzt du denn KI im Alltag?
00:13:21: Ich hab unheimlich viel ausprobiert und hab viele gute Erfolgserlebnisse gehabt.
00:13:29: Ich komme aus der Strategiarbeit.
00:13:30: Ich nutze das hauptsächlich für alles, was man um Analyse aufbereint von Informationen als Sperrenspartner und so ist das für mich ein tolles Werkzeug, wo ich sehr viel schneller überhaupt zu Ergebnissen komme, als sich das in der Vergangenheit gemacht oder an Zeit aufgewendet
00:13:48: habe.".
00:13:51: Gab es denn, ich meine KI ist jetzt schon ein paar Jährchen bei uns in unserem Leben angekommen?
00:13:57: Würde ich mal sagen so je auch in die Runde.
00:13:59: der eine oder andere oder die eine oder die anderen nutzt KI wahrscheinlich auch im Alltag.
00:14:05: Vielleicht mal kurz einen Daumen hoch wer von euch nutzt AI fast täglich?
00:14:13: Ich sehe ein paar Daumen, ich sehe auch ein paar Digitale.
00:14:16: Oder sind das schon einige?
00:14:18: Vielen Dank fürs Reagieren an der Stelle!
00:14:21: Es ist im Alltag angekommen und durch unterschiedliche Alters hinweg.
00:14:29: Das hat gar nicht mehr so viel mit Alter zu tun.
00:14:34: Gab es in den letzten Jahren, vielleicht beschränkt mir das mal auf das letzte Jahr.
00:14:39: Weil KI sich auch immer weiter wandelt und gefühlt jede zweite Woche irgendwas Neues entsteht, worauf wir reagieren und das auch nutzen... gab es in der letzten Jahre einen Moment wo du sagst, oh das hat meine Haltung zu Technologie und Wissen besonders geprägt oder vielleicht auch verändert?
00:14:58: Der Vergangenheit und jetzt auch noch der Schwerpunkt nutzt sich das, wie gesagt eben zu Analyse tätigkeiten.
00:15:02: Aber als wir tatsächlich jetzt mal ein Agendensystem gebaut haben, wo für meinen Wissengraf über nach Automatisierung hin einen Wirkflotzenstand gebracht hat, der jetzt eigenständig funktioniert gute Inhalte findet, aufbereitet und sie dann in einen Workflow dann transportiert.
00:15:23: Da habe ich erstens mal geahnt was da vielleicht noch möglich ist im Bereich KI.
00:15:28: Ich glaube wir haben ja immer alle jetzt sowieso nur noch ein ganz klein Ausblick über das, was vielleicht mal in zwei drei vier fünf Jahren dann möglich ist.
00:15:35: aber das war etwas, wo ich gedacht hab, wow geil!
00:15:38: Also da steckt ein Potenzial drin der unser Arbeitsleben schon grundsätzlich in vielen Bereichen revolutionieren wird was da möglich ist, und das war so ein Erfolgserlebnis.
00:15:49: Und halt meine Perspektive dann eben sehr verändert.
00:15:53: Jetzt hast du grad schon eine Gentig-AI angesprochen?
00:15:55: Das heißt irgendwie, du hast einen Agenten gebaut, einen Agent der ... ein Stück weit automatisiert mit deiner Anleitung natürlich in einem Promt im Rahmen agiert.
00:16:08: Du hast vorher auch schon betont dass Entscheidungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit Wissensvalidierung wichtig sind.
00:16:15: Warum glaubst du ist das wird das immer, immer wichtiger.
00:16:21: Warum glaubst du es ist so essentiell jetzt gerade?
00:16:25: Wenn ... Jetzt Ergebnisse... entwickelt und eben auch dann von KI oder KI-Produkten zur Verfügung gestellt wird, ist ja die Urteilskraft das Entscheidende.
00:16:36: Also ist die Datengrundlage richtig?
00:16:38: Feldkontext sind die Schlussfolgerungen plausibel.
00:16:41: Welche Folgen hat eine Entscheidung?
00:16:43: Welche Risiken entstehen?
00:16:44: also das sind letztendlich daraus eine Entscheidung treffen zu müssen.
00:16:48: Das ist ja dann das was es am Ende tatsächlich benötigt um hier das Unternehmen weiterzuentwickeln.
00:16:59: Das Thema, das Projekt.
00:17:01: All diese Facetten die man eben mit KI zu diesem Thema aufbereitet hat und deshalb ist es eben ein entscheidender Punkt.
00:17:10: gelingt es mir dass tatsächlich auf zu hinterfragen zu analysieren und dann eben auch tatsächlich eine Entscheidung dazu machen was stimmt?
00:17:20: Was bedeutet das?
00:17:21: Was machen wir daraus?
00:17:22: welche Fähigkeiten sind da notwendig?
00:17:26: Ich finde es insofern total spannend was du sagst denn viele Unternehmen investieren tausende Millionen Milliarden Euro.
00:17:36: Neuerdings ist jetzt einfach Tokens, weil die einfach unglaublich sind.
00:17:39: KIs wird jetzt auch teuer.
00:17:40: also es nicht mehr nur das Apo-Modell was wir haben und wo wir immer wieder ja monatlich was unseres abrechnen lassen wo wir Lizenzkosten habe sondern das sind jetzt.
00:17:49: es ist auch eine Währung die entsteht indem wir KI nochmal weiterführend nutzen und eine Menge an Geld in Token stecken um Programmierung zu vervollständigen um unsere Agenten darüber laufen zu lassen ...predictive Analytics-Systeme drüber laufen zu lassen.
00:18:07: Also alles Mögliche you name it, also es gibt verschiedenste Möglichkeiten.
00:18:11: natürlich kann ihr auch einzubetten in einem unternehmerischen Kontext.
00:18:16: Warum wenn jetzt so viel Geld in Technologie investiert?
00:18:24: Was bedeutet das, wenn jetzt mit einer Generation die mehr und mehr ... sind sie noch mal ausläuft?
00:18:32: So ja, wenn man von der Ressource spricht Und gleichzeitig das ganze Erfahrungswissen mit diesen Menschen auch verloren geht.
00:18:41: Was bedeutet das konkret?
00:18:42: Warum ist das so, warum bestimmt das über Zukunftsfähigkeit von Unternehmen?
00:18:48: Das was du gerade beschrieben hast und das was Unternehmen machen, die investieren in eine Bedienkompetenz.
00:18:54: also was brauche ich an technischen Infrastruktur und Menschen damit zu etwas bedienen können?
00:18:58: aber Sie müssen genauso in die Urteilskompetenz investieren.
00:19:02: Man braucht ja beides, eine Bedienkompetent und eine Urteilskompetenz zu den Punkten, die ich gerade eben da beschrieben habe.
00:19:10: Und wenn eine Bedinkommetanz ist keine Urteileskompetenzen.
00:19:13: Ein achtundzwanzig Jahre kann beides besitzen ein achtundfünfzig Jäger ebenfalls oder beide können auch nichts davon besitze also deshalb gilt es darum in Beide Bereiche zu investieren einmal Fähigkeit eben mit diesen Produkten und Technologien umzugehen, aber gleichzeitig auch in diese Urteilkompetenz zu investieren.
00:19:35: Und das eben auch, und es geht mir ja nicht um Generationsbashing.
00:19:39: Sondern es gibt mehr darum zu zeigen dass es sinnvoll ist Menschen ab fünfzig genau da noch mitzuinvestieren.
00:19:47: Es aber auch beides.
00:19:48: Es braucht die technologische Bedienkompetenz, die Investitionen von Unternehmen und es braucht aber auch die Fähigkeit und die Investation in der Urteilskompetence zu investieren.
00:20:02: Also ist irgendwo die Knappheit nicht nur die Ressource an sich?
00:20:09: sondern auch die Fähigkeit, Datenwissen und Ergebnisse richtig einzuordnen.
00:20:14: Das haben wir gerade so festgelegt.
00:20:17: Übrigens im Chat noch mal kurz erwähnt, wenn ihr Fragen habt ... Ich hab ganz viele mitgebracht!
00:20:22: Wenn ihr welche habt, streue ich sie aber auch gerne ein.
00:20:25: Also an mir scheitert's nicht.
00:20:27: Die zwanzig Fragen sind noch am Starten.
00:20:29: Wir können die Zeit auf jeden Fall füllen.
00:20:31: Freu mich, wenn Ihr hier auch mitteilhaben möchtet.
00:20:34: Dann springt gerne mit
00:20:36: rein.".
00:20:37: Also da gerne die Einladung, wir kommen wieder zurück.
00:20:40: Denn ich habe ja noch ein bisschen was mitgebracht.
00:20:42: Wir sprechen gerade schon über Kompetenz und zwar seit Anfang an.
00:20:45: Ja?
00:20:45: Wir sprechen über Urteilskompetenz, wir sprechen über Validierungskompetenz von Wissen.
00:20:52: Wenn wir jetzt... über Lösungsräume sprechen.
00:20:57: Wir sprechen jetzt über Dinge, die sind vielleicht nicht da oder bestimmte Faltensweisen, die das eher limitieren.
00:21:04: Also wir ignorieren vielleicht diese Zielgruppe.
00:21:06: ja?
00:21:06: Wir haben eine Fixierung auf die Jugend und du sagst es ist irgendwo auch ein fass ohne Boden.
00:21:11: Ja wird viel Geld rein investiert wir investieren viel Geld in Technologie Und auch in Anwendungskompetenz ein Stück weit dann geht aber vielleicht auch die Erfahrung verloren die Erfahrung allein nicht ausreichend, sondern es braucht auch die Möglichkeit von allen miteinander zu wirken.
00:21:32: Was ich damit konkret meine ... Du hattest anfangs einen Satz mit mir geteilt, den ich sehr spannend finde und zwar dass die Zukunft nicht nur den Alten oder den Jungen gehört, sondern eben den Lernenden.
00:21:47: Was verstehst du da konkret drunter?
00:21:50: Also was versteckt sich hinter diesem Kompetenz?
00:21:53: Welchen der die Kompetenzperspektive?
00:21:56: Also das, was ich vorhin schon gefragt habe ein bisschen plagativ formuliert Erfahrung ist eben kein Wert an sich.
00:22:04: Aber gleichzeitig ist eben Jugendlichkeit oder Jungs dann eben auch kein wert an sich.
00:22:10: nur wenn ich jetzt Technologie gut bedienen kann weil ich da vielleicht aufgewachsen bin fällt mir eben auch noch viel an Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten um in dieser Urteilskraft ja entscheidend sein wird gut ausgestattet zu sein.
00:22:26: Und deshalb glaube ich gehört es gar nicht und deshalb ist mein Redner immer auch der Unternehmen.
00:22:30: Es geht gar nicht darum die jungen oder die alten sondern es geht darum die Lernfähigen weiterzuentwickeln und deshalb gehört dem Unternehmen und natürlich auch den Mitarbeitenden Die Zukunft die eben lernfähige sind.
00:22:44: auch das hat man früher immer so gesagt, dass ein lebenslanges Lernen.
00:22:50: Ich glaube aber dieser Satz wird wichtiger denn je und gleichzeitig eben auch wichtig für Unternehmen das sie eben auch Menschen ab fünfzig da auch in diese Bereiche dann investieren.
00:23:04: und dann gehört Unternehmen und Mitarbeitenden diejenigen die wirklich lernfähig sind und die Unternehmen die das dann eben auch tatsächlich dann tun und auch hier ein gutes Fundament schaffen um für die Herausforderung, die sich sicherlich durch KI ergeben werden dann eben auch gewappnet zu sein.
00:23:23: Jetzt gehen wir so ein bisschen schon.
00:23:25: was kann man denn jetzt tun?
00:23:26: Also wenn Unternehmen sich jetzt denken ist ja alles schön und gut das der Detlef da beschreibt es hat ja auch Hand und Fuß.
00:23:34: Es gibt Statistiken dazu die disbelegen, es gibt Erfahrungswerte die dis belegen Und wir sehen das ja auch, es wandert viel Wissen ab.
00:23:43: Es ist aber auch viel Wissendah.
00:23:45: nur wie gehen wir damit um?
00:23:46: Es gibt eine Flut von Informationen.
00:23:49: Wissen ist zugänglich manchmal vielleicht ein Stück weit ne Projektion, manchmal eine Halluzination, manchmal ne Kombination von Wissen die gar nicht so vorherrscht weil die Technologie viele Informationen verarbeitet.
00:24:04: Wir haben gelernt dass Urteilsfähigkeit, Wissensvalidierung elementar ist um dieses Bissen was da ist einordnen zu können und das junge Menschen und alte in Zusammenarbeit.
00:24:18: Und natürlich auch dazwischen über die ganzen Alterssegmente hinweg zu lernen und den Weg miteinander zu gehen.
00:24:30: du hattest mit bestimmten Statistiken und du hast mir auch ein Buch geteilt, was ich super, super spannend finde.
00:24:38: Noch mal Einblicke gegeben, so wie wir Menschen sehr unterschiedlich sind ist die Generationen-Fünfzig plus auch sehr, sehr unterschiedlicher mit unterschiedlichen Stärken und Charakteristika und Eigenschaften.
00:24:53: Was gab's du, müssen Unternehmen grundsätzlich ändern?
00:24:57: Um differenzierter auf so eine Altersgruppe zu gucken.
00:25:00: Um dann auch gewinnbringend diese Altersgruppe adressieren zu können und vielleicht für sich gewinnen zu können.
00:25:07: Ich glaube die wichtigste Erkenntnis ist mal das Alter kein Hinweis ist für ein Kompetenz.
00:25:14: Entweder ich bin nicht zu jung oder alt, sondern das Geburtsdatum sondern es ist nur ein Alter, was sich damit eben dann verbindet.
00:25:28: Das Zweite, das ich immer sage, wir müssen wegkommen und da spreche ich jetzt natürlich schon eben auch für die Alterskorde fünfzig plus als deren Anwalt ich mich eben auch verstehe, ist eben von einer Defizit-Logik zu einer Potenziallogik.
00:25:42: also was können diese Menschen welche Fähigkeiten haben?
00:25:46: Was kann jemand heute, was kann diese Person nach lernen und wo schafft ihr Erfahrungen im konkreten Vorteil alle?
00:25:53: und auch aufzuhören, dann eben all diese Altersgehorte über einen Kamm zu scheren.
00:25:57: Du hast es eben auch schon gerade gesagt, fünfzig ist nicht fünftig sondern ein Fünfzigjährig hat vielleicht manchmal mehr mit einem Dreißigeren gemeinsam als zwei Fünfzigerjährige.
00:26:07: Auch das hat unsere Untersuchung festgestellt.
00:26:10: den Fünfzwig plus jägend gibt es in dieser Form nicht?
00:26:13: Das gibt eine gewisse Tendenz und es gibt natürlich auch unterschiedliche körperliche oder kognitive Entwicklung.
00:26:21: Es gab jetzt eine Untersuchung, australische Fosser haben festgestellt, dass wir erst mit Sechzig in unserer geistigen Hochform sind.
00:26:29: also bestimmte psychologische Fähigkeiten der Gesamtfunktionen sind erst zur Mitte sechzig einen Höhepunkt.
00:26:35: das ist natürlich schon ein gewissen Altersgeburtsdatum bedingter Effekt und Baut sich erst mal mit der Siebzig dann wieder ab.
00:26:47: Also das erste Alter ist kein Zeichen von Kompetenz, zweitens wegzukommen vom Defizist-Logenkehr zur Potentiallogik.
00:26:54: Fünfzig ist nicht gleich fünfzig und das wären schonmal drei Themenfelder und Haltung die eben eine andere Sicht auf Mitarbeitenden in dieser Altersgehobbe werfen.
00:27:10: Wir haben noch eine Frage im Chat.
00:27:11: Die finde ich insofern ganz spannend, weil ich da auch brennt interessiert dran bin.
00:27:15: Oleg, vielen Dank für deine Frage!
00:27:18: Wie siehst du die optimale Möglichkeit, die Generation Fünfzig Plus und künstliche Intelligenz?
00:27:24: Weil wir das jetzt häufig auch als Stichwort benutzt haben, stellvertretend für technologischen Wandel miteinander zu verbinden also da die größtmöglichen Szenergieeffekte zu erzielen.
00:27:40: Also... Das, was ich vorhin schon gesagt habe, das ist zwischen Bedienkompetenz und Urteilskompetenzen irgendwie unterscheidet.
00:27:50: Und eben sage Menschen mit einer gewissen Kompetenzentfähigkeit und Fertigkeiten, die sie im Laufe ihres Berufslebens erworben haben sind in der Lage die Ergebnisse einer KI im Unternehmenskonzept Kontext bezogen auf die Aufgabe bezogen auf das Projekt Werteiliger zu beurteilen wertvoller.
00:28:18: Wenn ich ein Handwerker bin, also ich komme aus dem Schwamenland habe das eine oder andere mal gebaut.
00:28:24: Da frage ich für bestimmte Themenfelder eben auch den Meister und wen die da denn gesellen weil er eben bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten halt diese Urteilskompetenz nicht glaube dass mehr mit zueinander zu verbinden Potenzial zu erkennen, das ist etwas was es eben für das Unternehmen einen Mehrwert dann liefert.
00:28:44: Danke, danke dass du ausgeführt hast.
00:28:47: Weitere Frage die ich auf sehr spannend finde von dir Jens Detlef hast Du Unternehmen gesehen?
00:28:56: Die Aktivwerte von Menschen fünfzig plus heben und wenn ja was zeichnet diese Unternehmen auch?
00:29:04: Also auf jeden Fall, da gibt es einige Unternehmen die ganz gewisse Systeme haben um hier Menschen ab fünfzig im Unternehmen eine stärkere Präsenz.
00:29:14: Eine stärkeren Bedeutung und Relevanz zu geben.
00:29:18: Und vor allem auch eine Zukunftsfähigkeit zu geben, da gibt es ganz unterschiedliche... ...und die haben erst mal die Einsicht des ganz praktischen demografischen Wandels,... ...dass sich einfacher gibt, die jetzt bis in zehn, fünfzehn Jahren Mitarbeitende benötigen.
00:29:31: Dann wäre es doch klug dass wir den Mitarbeitenden, die wir schon haben, das wieder entweder länger binden oder jetzt gibt's ja andere Möglichkeiten noch oder die dann eben auch zukünftig im Unternehmen in einer anderen Form zu integrieren.
00:29:46: Das sind die, die dieses Thema und dieses Potenzial schon eben erkannt haben?
00:29:54: Wie würdest du denn jetzt Menschen ... Du hattest ihm gesagt es gibt offene Menschen ja es gibt Personen Ü-Fünfzig, die sagen ich habe Lust zu lernen.
00:30:07: Ich bin da Afin, vielleicht auch Tech-Afin.
00:30:09: Vielleicht sind es auch manchmal Tech-Affiner als manche jüngere Kolleginnen und Kollegen.
00:30:16: Jetzt gibt es vielleicht aber auch Personen, die sagen ich bin kein digital native.
00:30:20: Ich bin damit nicht aufgewachsen und ich tue mich vielleicht auch ein bisschen schwer damit Da wie immer wieder rein zu gehen auch Veränderungen ist.
00:30:28: Es kommt so schnell das ist überfordernd teilweise Und es gibt ja solche und solche.
00:30:33: es gibt vielleicht ist die offenheit da aber auch eine gewisse skeptis unterschiedlichste art und weisen da Dem ein bisschen distanzierter vielleicht auch gegenüberzustehen.
00:30:42: was würdest du sagen?
00:30:44: Wie würdest Du die Frage, weil es im Chat digital unaffine vielleicht auch skeptische oder Menschen mit anderen Beweggründen da vielleicht ein bisschen distanzierter zu sein.
00:30:55: Oder nicht so offen für zu sein.
00:30:57: wie würdest du daran gehen sie vielleicht auch befähigen begeistern fit machen und was ist aus deiner Erfahrung?
00:31:05: So die mit erfolgreichste Maßnahme dafür?
00:31:10: erst mal kann man nicht alle Und das hattest du ja schon gesagt, alle über einen Kampfschirm.
00:31:15: Natürlich gibt es Menschen in jeder Altersgehorte die einen stärkeren technologischen und dicke legatale Affinität haben und manche haben das eben weniger.
00:31:24: Wir wissen das aus Untersuchungen, dass es immer mein als Anwalt von Schiff für Pflicht ist über achtzig Prozent der Menschen die im Alterskord fünftig bis siebzig sind mit den digitalen Medien und den Technologien gut umgehen können.
00:31:37: Und auch Lust haben!
00:31:39: Denn die waren vor dreißig Jahren, waren die zwanziger, dass Internet erfunden worden ist.
00:31:42: Waren diese Menschen zwanzig und dreißzig?
00:31:44: Der hat mit großer Neugier ja diese Technologie mit entwickelt.
00:31:48: also ich war noch bin noch mit Boris Becker und AOL ins Internet gegangen.
00:31:53: Viele wissen gar nicht mehr, was AOL ist.
00:31:56: Ich habe viele Jahre für Microsoft gearbeitet.
00:32:01: da haben wir MSN auf den Mic gebracht und weil wir gedacht haben die Menschen verirrend sich im Internet also Wir haben auch die anderen Technologien gemacht.
00:32:11: deshalb es gibt eben eine Grundaffinität und eine Grundkompetenz zu diesen Themen Und dann muss das als Unternehmen immer Jeden einzelnen eben befähigen möchte der das.
00:32:23: Ich brauche einen Plan für jeden Mitarbeiter, moderne Unternehmen machen das, dass sie aus ihren Skills, aus ihren Kompetenzen diese benötigten dann die Mitarbeitenden so fördern und befördern wenn es in ihrer Rolle relevant und richtig ist.
00:32:41: Jetzt sagt Kevin, das klingt ein bisschen aufwändig.
00:32:44: Der hat nur eine Anschlussfrage.
00:32:47: Warum glaubst du es ist für eine Organisation aus deiner Sicht nicht günstig?
00:32:53: Das Wissen aus den Ü-Fünfzigern rauszusaugen, in Anführungszeichen statt sie fit zu machen wird zu befähigen.
00:33:05: Die Frage musst du noch mal ganz kurz, die habe ich akustisch nicht ganz verstanden.
00:33:12: Warum glaubst du, ist es für eine Organisation nicht günstiger das Wissen von Ü-Fünftigen einfach rauszusaugen?
00:33:21: Also zu speichern ein Stück weit.
00:33:23: Vielleicht auch Silo Gedanken einfach zu speicher und irgendwo zusammen statt sie fitzumachen?
00:33:29: also ich glaube ja Nicht jeder möchte ja über sechzehn nach dem Ausarbeiten.
00:33:34: Also deshalb ist es sicherlich auch weitestrichtiger, vor allem geht es darum dieses Wichern ein bisschen schon zu speichern.
00:33:39: das ist auch da gibt es ja auch unterschiedlichste Modelle unterschiedlichsten Möglichkeiten und Unternehmen machen dass wir auch Mir gilt es darum, dass man die Perspektive öffnet.
00:33:48: Dass man Menschen über Fünftige überhaupt eine Chance gibt und sie sich weiterentwickeln können.
00:33:52: Dass sie eine Relevanz haben, dass sie Kompetenzen haben.
00:33:56: Und das zu tun, denn bisher wird er eher pauschal negiert und viele Unternehmen dann sagen ... brauchen gar keine Mitarbeiter, gar keine Lernprogramme.
00:34:08: Gar keine Lärmformale mehr für Menschen ab fünfundfünfzig oder sechzig.
00:34:12: Mir geht es darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen und jedes Unternehmen muss eben schargen mit seinen Ressourcen, möchte sie eher das eine oder das andere?
00:34:19: wichtig ist, dass man anerkennt, dass es da Wissen gibt und was man dann eben klug ist dieses entweder zu aggregieren oder eben weiterhin zu nutzen um das weiterhin zu befähigen.
00:34:32: Ich habe hier noch eine Frage im Chat.
00:34:35: Das finde ich insofern spannend, weil wir auch in dem Bereich wenn über Befähigung sprechen von Kosten sprechen und das ist in unterschiedlichen Argumentationen immer wieder um Kosten geht.
00:34:48: und jetzt gerade, umso mehr im aktuellen Zeitalter.
00:34:53: Gerade wenn wir über Technologie sprechen und viele, viele kostenaufwände in die Technologie gesteckt werden.
00:34:59: Du hattest eben schon eingeordnet Ja braucht es aber es braucht auch Die Berücksichtigung von Befähigung in unterschiedlichem Altersgruppen und gerade jetzt auch hier für fünfzig plus.
00:35:12: Was glaubst du, wenn wir Kosten betrachten?
00:35:21: Gibt es irgendwo da eine Einschätzung von dir, was es braucht an... Braucht das vielleicht mehr kosten, braucht es weniger kosten.
00:35:31: Was ist so?
00:35:32: deine Annahme zum Thema Kosten für die Befähigung von lernwilligen Unternehmen mit gerade mit Hinblick auf fünfzig Plus?
00:35:42: Ja, die Andere war so ein bisschen läuft es für unternehmlich häufig immer wieder auf eine Kostendiskussion hinaus und könnte das ein Argument sein?
00:35:52: Also wenn ich das ein bisschen interpretiere.
00:35:54: Die Frage ist, steckt da vielleicht dahinter... ...die Älteren mit Arbeitenden?
00:35:59: muss man mehr investieren als die Jüngeren Mitarbeitenden weil die jüngeren irgendwie digitaler sind Technologie oder eben weil sie das schneller verstehen.
00:36:10: Daran glaube ich nicht sondern geht auch nicht darum, jetzt eben altersgehalten spezifische Lärmformate zu entwickeln.
00:36:19: Sondern überhaupt jemanden zu befähigen und weiterzuentwickeln für die Herausforderung.
00:36:24: Jeder einzelne hat egal ob er ein junger mitarbeitet oder ist in älteren Alter oder in einer mittleren Alter.
00:36:31: Deshalb glaube ich gibt es da und wäre meine Hypothese oder mein Wunsch oder meine Thema das ist ... da keine Unterschiede gibt, sondern dass es einen Format gibt, wo Mitarbeiter daran teilnehmen können und das ist unabhängig kostet, unabhängt vom Alter.
00:36:48: Also ich habe auch meine KI Seminare, da waren Menschen zwischen zwanzig und sechzig und das hat auch für alle gleich gekostet.
00:36:57: Richard, da einfach mal ganz kurz nachgefragt beantwortet das seine Frage oder meintest du damit noch etwas anderes?
00:37:03: Ja, wenn man mich hören kann jetzt zusätzlich tatsächlich auf die Personalkosten... ganz klarkt ausgedrückt, zwar in einer älteren Sicht bei jüngeren oder ich kriege zehn Kali-Kompetenzen.
00:37:15: Also komporieren die Älterinnen und die Silver Ager dann irgendwie mit günstigeren Lösungen?
00:37:21: Ist das eine Diskussion in Unternehmen?
00:37:24: Das ist eine große Diskussion im Unternehmen natürlich wenn man da natürlich unterschiedliche Personalbudgets pro Stelle dann eben hat, egal ob man eine jüngeren oder einen älteren hat.
00:37:43: Deshalb glaube ich muss es eben weg von dieser Kostendiskussion hin zu einer Werteorientierung.
00:37:47: Was ist denn tatsächlich?
00:37:48: Was ist der Wert in jemandem produziert?
00:37:51: und da hoffe ich dass mehr und mehr die Einsicht herrscht das man auch hier auf eine Betrachtungsweise kommt, die eher in Investitionen weniger in Kosten geht.
00:38:07: Denn auf der anderen Seite muss ich auch Unternehmen berate, auch beim Thema Employee Marketing
00:38:14: etc.,
00:38:14: was die teilweise Versumen auffinden müssen in ihrer Welt junge Mitarbeitenden zu gewinnen.
00:38:21: Das ist ein Vielfaches mehr an Budget, was notwendig ist.
00:38:26: Ich vergleiche das ja immer.
00:38:27: Wir haben hier einen ganz kleinen See, da sind ganz kleine Fische drin, aber ganz viele Angler.
00:38:34: Daneben gibt es einen größeren See mit weniger Angler und mehr Fische als so... Da merke ich auch schon in Umdenken, dass Unternehmen ganz gezielt Menschen in älteren Altersgehörtern suchen.
00:38:48: Weil sie wissen okay die sind günstiger zu bekommen.
00:38:52: Die Gewinnungskosten bleiben länger im Unternehmen.
00:38:56: Die sind vielleicht loyaler und haben jetzt nicht mehr diesen Karriertruck den noch einen jüngeren Mitarbeiter hat.
00:39:03: also es gibt sehr viele psychologische Faktoren, die unernehmend dazu motivieren zu sagen wir besetzen jetzt auch mit einer Stelle mit jemandem der ist vielleicht schon fünfzig und eben nicht dreißig.
00:39:18: durch die mehr Transparenz.
00:39:20: Jetzt ja auch durch die Darstellung was eine stelle ausgeschrieben ist kann man das ja eben auch.
00:39:27: jetzt ist das gleiche beschrieb ich jetzt ein Dreißigerigen oder einen fünftigerigen dann einstelle
00:39:35: Wir haben noch eine letzte Frage.
00:39:36: Und dann müssen wir auch schon zum Ende kommen oder dürfen wir auch zu Ende kommen, weil die Zeit hier bemessen ist und ich schätze eure Zeit sehr wert.
00:39:44: Deswegen komme ich hier einmal zum Punkt.
00:39:48: Jörg, du fragst das noch?
00:39:49: Wird denn nicht durch KI der Bedarf an Arbeitskräften deutlich sinken, sodass das Problem der Fachkräftegewinnung zumindest für Knowledgeworker deutlich entschärft werden sollte?
00:39:58: Das knüpft ein bisschen an.
00:40:01: Sowohl die Jugendfizierung als auch es läuft so ein bisschen aus und wir finden Lösungen ... Wir finden scheinbar einfache Lösungen technologische Lösungen für unsere Arbeitsprobleme oder Herausforderungen da in der Stelle.
00:40:16: noch mal wie ist deine Einordnung dazu?
00:40:18: Das wird auf jeden Fall eine Veränderung geben, ob wir dieses Delta zwischen Menschen kommen nach und Menschen schreiten aus mit so einem hohen Produktivitätsvorteil zu sehen können.
00:40:31: Das bezweifle ich mal mit meiner Erfahrung.
00:40:34: also ich habe das Internet Ich hab die anderen technologischen Revolutionen gemacht Da gab es jetzt weniger, da gab's nicht wenige Mitarbeitende, die man gesucht hat Es gab nur andere.
00:40:47: Das wird auch sicherlich hier ein Effekt sein.
00:40:49: Natürlich wird es einen bestimmten Effekt in bestimmten Branchen, in bestimmte Aufgaben und Reihen sein aber pauschal glaube ich würde das so in der Form nicht sein sodass dieses Delta zwischen dem was nachkommt und zwischen dem, was eben jetzt dann bald aus dem Berufsleben ausscheidet dass eben nicht abdecken wird.
00:41:11: Ich finde das ist ein großartiges Schlusswort an der Stelle.
00:41:15: Lieben lieben Dank Detlef, dass du da warst.
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